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Feijoa

 

Synonyme: Ananas Guave, Brasilianische Guave

botanisch: Acca sellowiana

englisch: feijoa / pineapple guava

 

Vermutlich stammt die Feijoa aus Südamerika. Heute wird sie in Ländern mit subtropischem Klima angebaut. Dazu zählen Afrika und Asien, Kalifornien, Florida, Neuseeland und der Mittelmeerraum.

Verfügbarkeit


Obwohl die Feijoa ganzjährig verfügbar ist, gibt es sie bei uns nur selten zu kaufen. Zwischen Februar und Mai kommen Feijoa aus Neuseeland oder aus südamerikanischen Anbaugebieten auf den Markt. Aus europäischer Produktion gibt es manchmal kleinere Angebote im Herbst.

Aussehen, Geschmack, Charakteristika


Feijoas erinnern in Größe (3-8 cm) und ihrer ovalen Form an Eier. Ihre Schale ist fest, aber dünn und mit einem weißen natürlichen Wachsschleier überzogen. Die Schalenfarbe ist leuchtend grün, manchmal mit einer intensiven orangen oder roten Verfärbung.

Das Fruchtfleisch hat eine grün-gelbliche Farbe, ist geleeartig und von zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt. Die Frucht hat einen eigenartig durchdringenden Duft und einen feinen, säuerlich-süßen, leicht parfümierten Geschmack, der an Guave und Ananas erinnert.

Inhaltsstoffe


Die Feijoa ist sehr ballaststoffreich.

100 g enthalten

 
Feijoa, frisch
Energie (kcal)
44
Wasser (g)
80
Eiweiß (g)
1
Fett (g)
< 1
Kohlenhydrate (g)
8
Ballaststoffe (g)
9
Vitamin C (mg)
23
Vitamin A (RÄ) (µg)
33
Folsäure (µg)
30
Kalium (mg)
299
Natrium (mg)
4
Calcium (mg)
20
Magnesium (mg)
15
Eisen (mg)
0,7


Qualitätskriterien, optimale Lagerungsbedingungen


Feijoas erhalten erst nach der Ernte ihre optimale Genussreife. Sie sollten die unreife Frucht ein paar Tage bei Raumtemperatur nachreifen lassen. In der Nähe von Früchten, die das reifungsfördernde Ethylen ausscheiden, z.B. Äpfel, erfolgt die Reifung schneller. Um zu prüfen, ob die Frucht wirklich reif ist, ist eine Druckprobe empfehlenswert. Die reife Frucht kann noch ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Verzehrform, Verwendung, Weiterverarbeitung, praktische Zubereitungstipps


Feijoas werden meistens frisch verzehrt. Dazu halbieren Sie die Frucht und löffeln das Fruchtfleisch aus. Sie können die Feijoa aber auch geschält verzehren. Die Kerne können Sie mitessen. Wenn Sie die aufgeschnittenen Früchte mit Zitronensaft beträufeln, verhindern Sie eine Oxidation und die damit verbundene Braunfärbung des Fruchtfleisches. Feijoas eignen sich zur Herstellung von Konfitüren, als Kompottfrucht, in Süßspeisen oder im Obstsalat. Auch Getränke, z.B. Saft oder Wein werden aus der Feijoa hergestellt.

 

 

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