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Kohlrabi

 

Synonyme: Oberkohlrabi, Oberrübe

botanisch: Brassica oleracea convar. acephala var. gongylodes

englisch: kohlrabi

Familie: Kohl


Kohlrabi

 

Die Herkunft des Kohlrabis ist Europa. Woher er genau stammt ist nicht sicher geklärt. Kohlrabi ist ein Gemüse aus unseren Breiten. Durch hohe Anbau- und Verzehrszahlen in Deutschland und anderen deutschsprachigen Ländern gilt Kohlrabi als typisch deutsch. Sogar der deutsche Name "Kohlrabi" wurde in viele andere Sprachen übernommen.

Verfügbarkeit


Kohlrabi ist das ganze Jahr über erhältlich. Von Mai bis Oktober gibt es Angebote aus deutschem Anbau.

Aussehen, Geschmack, Charakteristika


Der Kohlrabi entwickelt sich aus dem unteren Teil des oberirdischen Stängels der Kohlrabipflanze. Er gehört deswegen nicht nur zum Kohlgemüse sondern auch zum Stängelgemüse. Kohlrabi ist oval bis rund und an den Enden leicht abgeflacht. Die Farben variieren je nach Sorte von weiß bis grün über violett. Lange grüne Blätter gehen von der Knolle ab und hinterlassen beim Abfallen breite Narben. Der Geschmack ist nur leicht kohlartig, etwas süßlich und leicht nussig.

Inhaltsstoffe


Kohlrabi enthält viel Vitamin C. Außerdem ist sie - wie Kohlsorten generell - reich an sekundären Pflanzenstoffen. Vor allem die Glucosinolate sind es, die den Kohl ernährungsphysiologisch wertvoll machen.

100 g enthalten

 
Kohlrabi,
frisch
Kohlrabi,
gegart
Energie (kcal)
25
20
Wasser (g)
92
93
Eiweiß (g)
2
2
Fett (g)
< 1
< 1
Kohlenhydrate (g)
4
3
Ballaststoffe (g)
2
2
Vitamin C (mg)
64
41
Vitamin A (RÄ) (µg)
33
29
Folsäure (µg)
25
13
Kalium (mg)
380
1823
Natrium (mg)
32
15
Calcium (mg)
68
68
Magnesium (mg)
43
28
Eisen (mg)
0,9
0,8

Anmerkung: Da es sich um Naturprodukte handelt und da die aufgeführten Informationen unterschiedlichen Quellen und daher verschiedenen Analysen entnommen sind, können Schwankungen bei den Nährwertangaben auftreten. Besonders die Mineralstoffe sind von natürlichen Schwankungen betroffen, da die Pflanze sie aus dem Boden aufnimmt, der selber unterschiedlich zusammengesetzt sein kann. Sein Mineralstoffgehalt ist zum  Beispiel durch Düngung beeinflussbar. Erklärungen zu den Fußnoten finden Sie hier.


Schadstoffe


Im Kohlrabi liegt ein mittlerer Nitratgehalt von 500 bis 1000 mg pro Kilogramm vor. Der Oxalsäuregehalt kann bis zu 10 mg pro 100 g betragen.

Qualitätskriterien, optimale Lagerungsbedingungen


Kaufen Sie nur Kohlrabi, der keine Risse hat und dessen Blätter frisch sind. Um zu prüfen, ob schon eine Verholzung stattgefunden hat, steckt man ein Messer in das untere Ende der Knolle. Lässt es sich ohne Probleme hineinstechen, so ist der Kohlrabi noch zart. Zur Lagerung entfernen Sie die Blätter und bewahren den Kohlrabi im Kühlschrank auf.

Verzehrform, Verwendung, Weiterverarbeitung, praktische Zubereitungstipps


Waschen Sie den Kohlrabi gründlich ab und entfernen sie die Blätter sowie das untere Ende. Junger Kohlrabi muss nur sparsam geschält werden. Holzige Stellen sollten Sie wegschneiden.

Kohlrabi lässt sich sowohl als Rohkost als auch in gekochter Form als Gemüsebeilage verzehren. Er schmeckt in Eintöpfen, Suppen und Aufläufen.

Kohlrabi ist ein beliebtes Gemüse für die Tiefkühl- und Konservenindustrie. Wussten Sie, dass man auch die Blätter des Kohlrabi verzehren kann? Vor allem die kleinen Blätter eignen sich kleingehackt als Salatzutat. Sie können sie auch einfach mitkochen.

Würztipp


Pfeffer, Zitronensaft, Muskat, Petersilie, Kerbel, Estragon oder Schnittlauch schmecken gut zum Kohlrabi.

 

 

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  Dieser Artikel wurde verfasst von

         

 


 

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