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Moltebeere

 

Synonyme: Multbeere, Torfbeere, Sumpfbrombeere, Kranichbeere

botanisch: Rubus chamaemorus

englisch: cloudberry

 

Moltebeeren findet man vor allem in den skandinavischen Ländern. Sie wachsen dort wild. Die Sträucher tragen nicht jedes Jahr Früchte und lassen sich nicht kultivieren.

Verfügbarkeit


Die Reifezeit der Früchte liegt im Sommer von Anfang Juli bis Ende August. In deutschen Geschäften sind Moltebeeren nicht erhältlich. In skandinavischen Ländern sind sie dagegen beliebte Marktfrüchte.

Aussehen, Geschmack, Charakteristika


In ihrem Aufbau ähneln Moltebeeren der Brombeere, sind aber kugeliger. Sie haben bei Vollreife eine gelb-orange Farbe und schmecken angenehm bittersüß.

Inhaltsstoffe


Moltebeeren enthalten die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehörenden Polyphenole; vor allem Phenolsäuren, im Speziellen die Ellagsäure, kommen in Moltebeeren vor.

100 g enthalten

 
Moltebeere, frisch
Energie (kcal)
36
Wasser (g)
87
Eiweiß (g)
< 1
Fett (g)
1
Kohlenhydrate (g)
4
Ballaststoffe (g)
4
Vitamin C (mg)
11
Vitamin A (RÄ) (µg)
4
Folsäure (µg)
2
Kalium (mg)
90
Natrium (mg)
2
Calcium (mg)
14
Magnesium (mg)
7
Eisen (mg)
0,9


Verzehrform, Verwendung, Weiterverarbeitung, praktische Zubereitungstipps


Moltebeeren können roh verzehrt werden, schmecken aber ebenso gut als Marmelade. Fruchtsoßen, Eiscreme oder Desserts aus Moltebeeren bereichern vor allem in skandinavischen Ländern den Speiseplan.

 

 

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