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Nashi / Japansiche Birne

 

Synonyme: Asiatische Birne, Japanische Apfelbirne, Sandbirne

botanisch: Pyrus pyrifolia

englisch: asian pear / nashi / japanese pear


Nashi

 

Die Heimat der Nashi liegt in China, Korea und Japan. Auch heute noch ist Japan das Hauptanbauland dieser Frucht. Auch im Mittelmeerraum werden zunehmend Nashis kultiviert, z.B. in Italien, Spanien, Portugal und Frankreich.

Verfügbarkeit


Nashis sind bei uns von Oktober bis Mai erhältlich.

Aussehen, Geschmack, Charakteristika


Nashis ähneln - sowohl geschmacklich und äußerlich, als auch im Aufbau der Frucht - Äpfeln und Birnen. So ist es nicht verwunderlich, dass die Bezeichnung "Nashi" das japanische Wort für "Birne" ist.

Die meisten Sorten haben runde Früchte, die leicht abgeplattet sind. Ihre Schale ist fester als die von Äpfeln. Die Schalenfarbe ist hellgrün bis gelb- oder bronzefarben. Das saftige Fruchtfleisch ist hell und fest und mit einigen wenigen kleinen Steinzellen durchsetzt; daher das Synonym "Sandbirne". Das knackige Fruchtfleisch erinnert eher an Apfel als an Birne. Der Geschmack ist jedoch als eine Mischung der beiden bekannten Früchte zu beschreiben. Nashis haben ein mildes Aroma.

Qualitätskriterien, optimale Lagerungsbedingungen


Nashis können vollreif geerntet werden und büßen auch bei längerer Lagerung nichts von ihrer Festigkeit ein. Allerdings sind sie aufgrund der dünnen Schale sehr druck- und stoßempfindlich. Schon bei der Reifung am Baum hüllt man sie daher in Wachspapier ein.

Nashis sollten angenehm duften und für ihre Größe relativ schwer sein.

Die Schale sollte makellos sein, wobei leichte Druckstellen die Qualität des Fruchtfleisches nicht beeinträchtigen.

Zur Aufbewahrung wickeln Sie die Früchte in Küchenkrepp ein und packen sie am besten in einen perforierten Kunststoffbeutel. Derart verpackte Nashis sind einige Tage im Kühlschrank haltbar.

Verzehrform, Verwendung, Weiterverarbeitung, praktische Zubereitungstipps


Nashis eigenen sich am besten für den Rohverzehr, da hier ihr zarter Geschmack nicht überdeckt wird. Sie können die Früchte wie einen Apfel mit oder ohne Schale verzehren. Allerdings kann die Schale hin und wieder einen bitteren Geschmack aufweisen. Das Kerngehäuse sollten Sie entfernen, da es im Gegensatz zum Fruchtfleisch sehr sauer ist.

Nashis eignen sich aber auch als Zutat in Obstsalaten, in pikanten Salaten mit Sellerie oder anderem Gemüse. Sie werden zu Säften, Wein und Marmelade verarbeitet. Jedoch sollten andere Zutaten sparsam verwendet werden, da das milde Aroma der Nashis schnell überdeckt wird.

Generell gilt: Nashis können statt Birnen verwendet werden.

 

 

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  Dieser Artikel wurde verfasst von

         

 


 

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