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Okra

 

Synonym: Essbarer Eibisch, Gumbo, Gombo, Rosenpappel, Ladyfinger

botanisch: Abelmoschus esculentus

englisch: okra / gumbo / ladyfinger


Okra

 

Die Heimat der Okra ist Afrika. Dort kennt man sie schon seit 2000 v. Chr. Heute ist die Okra weltweit ein beliebtes Gemüse. In Deutschland wurde sie durch die hier lebenden Griechen und Türken bekannt.

Verfügbarkeit


Okras sind ganzjährig erhältlich.

Aussehen, Geschmack, Charakteristika


Okras haben äußerlich Ähnlichkeit mit Peperonis. Sie sind etwa fingerdick, 4 bis 15 cm lang und spitz zulaufend. Die grün gefärbte Schote ist kantig und mit einem Flaum bedeckt. Im Inneren enthält sie ein weiches Fleisch mit eingelagerten weißen, essbaren Kernen. Geschmacklich sind Okras schwer einzuordnen: neutral, mild, leicht herb, ein wenig säuerlich-pikant, an Bohnen oder auch grüne Stachelbeeren erinnernd.

Inhaltsstoffe


100 g enthalten

 
Okra,
frisch
Okra,
gegart
Energie (kcal)
20
20
Wasser (g)
90
90
Eiweiß (g)
2
2
Fett (g)
< 1
< 1
Kohlenhydrate (g)
2
2
Ballaststoffe (g)
5
5
Vitamin C (mg)
36
20
Vitamin A (RÄ) (µg)
70
70
Folsäure (µg)
88
49
Kalium (mg)
285
238
Natrium (mg)
3
2
Calcium (mg)
84
89
Magnesium (mg)
60
60
Eisen (mg)
1,2
1,1


Qualitätskriterien, optimale Lagerungsbedingungen


Achten Sie beim Einkaufen auf unbeschädigte, fleckenfreie Exemplare. Okras sollten Sie besser nicht im Kühlschrank aufbewahren, da die Gefahr von Kälteschäden besteht. Aufgrund der beschränkten Haltbarkeit empfiehlt es sich, Okras möglichst schnell nach dem Einkauf zu verzehren.

Verzehrform, Verwendung, Weiterverarbeitung, praktische Zubereitungstipps


Okras können roh oder gekocht verzehrt werden. Vor dem Verzehr waschen Sie die Okra gründlich und kratzten den möglicherweise vorhanden Flaum sanft ab. Schneiden Sie den Stielansatz und die Spitze ab, ohne die Fruchtwand zu beschädigen.

Beim Kochen sondern die Schoten einen Schleim ab, der bei manchen Gerichten durchaus gewünscht ist, da er die Sämigkeit erhöht. Je kleiner man die Schoten schneidet, desto höher ist die Schleimproduktion. Manche Menschen empfinden den Schleim als nicht sehr angenehm. Um die Schleimproduktion zu vermindern, gibt es diverse Tricks. Kochen sie die Okras 3-5 Minuten in Salz- oder Essigwasser und schrecken Sie das Gemüse anschließend mit kaltem Wasser ab. Ebenso wirkungsvoll ist ein 5-minütiges, heißes Ölbad. Anschließend können Sie die Okras nach Rezept weiter zubereiten. Eventuell müssen Sie die vorherige Garzeit von der im Rezept empfohlenen abziehen.

Okras eignen sich gemischt mit anderen Gemüsesorten gut zur Zubereitung von Suppen oder Eintöpfen. Sie werden gerne als Beilagengemüse zu Fleisch gereicht, besonders zu Lamm und Rind. Roh im Salat passen Sie gut zu Tomaten.

Die weichen Kerne isst man mit. In den Anbauländern dienen die gerösteten Kerne der Okras als Kaffeeersatz. Eingefroren sind Okras bis zu einem Jahr lagerfähig.

Würzen Sie Okras ruhig kräftig. Ihr Eigengeschmack ist nicht sehr stark.

Würztipp


Chili, Knoblauch, Curry, Koriander, Pfeffer, Zitronensaft oder Essig schmecken gut zu Okras.

 

 

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  Dieser Artikel wurde verfasst von

         

 


 

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