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Sauerampfer

 

Synonyme: Gartensauerampfer

botanisch: Rumex acetosa var. hortensis

englisch: sorrel


Sauerampfer

 

Sauerampfer ist eine wild wachsende Pflanze in Europa, Asien und Afrika. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird sie auch in Deutschland als Wildgemüse verwendet. Gewerbsmäßig ist der Anbau von Sauerampfer von nur geringer Bedeutung.

Verfügbarkeit


Wenn der Winter mild ist, kann man Sauerampfer ganzjährig ernten, deswegen trägt er auch den Beinamen "Ewiger Spinat".

Aussehen, Geschmack, Charakteristika


Verzehren können Sie die breiten, langen, grünen Blätter der bis zu 1,25 m wachsenden Sauerampferpflanze. Sie schmecken sauer und etwas scharf. Empfehlenswert zum Verzehr sind die jungen Blätter. Aufgrund der hohen Bitterkeit und Säure schmecken ältere Blätter unangenehm.

Inhaltsstoffe


Als sekundäre Pflanzenstoffe kommen die Flavonoide in Sauerampfer vor.

Vitamin C und Provitamin A (Beta-Carotin) sind in erwähnenswerter Menge in Sauerampfer enthalten.

100 g enthalten

 
Sauerampfer, frisch
Sauerampfer, gegart
Energie (kcal)
22
22
Wasser (g)
91
91
Eiweiß (g)
2
2
Fett (g)
< 1
< 1
Kohlenhydrate (g)
2
2
Ballaststoffe (g)
3
3
Vitamin C (mg)
47
38
Vitamin A (RÄ) (µg)
833
750
Carotin (mg)
5,0
4,5
Folsäure (µg)
35
25
Kalium (mg)
362
362
Natrium (mg)
4
4
Calcium (mg)
54
54
Magnesium (mg)
41
41
Eisen (mg)
8,5
8,5


Qualitätskriterien, optimale Lagerungsbedingungen


Am besten Sie verwenden Sauerampfer sofort. Entweder Sie sammeln ihn selbst oder Sie kaufen ihn im Handel, wo er wie frischer Spinat an den Verbraucher abgegeben wird.

Sauerampfer kann nicht länger als 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden, da die Blätter rasch welken.

Verzehrform, Verwendung, Weiterverarbeitung, praktische Zubereitungstipps


Sauerampfer kann man sowohl als Gemüsepflanze, als auch als Küchenkraut bezeichnen. Vor der Verwendung entfernen sie die harten Blattstängel und Rippen. Dann schneiden Sie die Blätter klein. Sauerampfer ist eine zwingende Zutat für die bekannte Frankfurter "Grüne Soße". Er eignet sich für Kräuterquarks oder als zusätzliche Würzung von Fleisch- oder Gemüsegerichten. Besonders bekannt sind Sauerampfersuppen und -soßen. Man kann ihn aber auch - wie Spinat - als gekochtes oder gedünstetes Gemüse zubereiten.

 

 

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