Produkte A-Z

 

Stachelbeere

 

Synonyme: Heckenbeere, Krausbeere, Klosterbeere, Agrasel

botanisch: Ribes uva-crispa var. sativum

englisch: gooseberry


Stachelbeere

 

Die Heimat der Stachelbeere ist Eurasien und Nordafrika. Heute wird sie in allen gemäßigten Klimazonen angebaut, auch in Deutschland.

Verfügbarkeit


Stachelbeeren sind von Mai bis September im Handel erhältlich. Im Juli und August sind auch heimisch angebaute Sorten zu bekommen.

Aussehen, Geschmack, Charakteristika


Die runden bis eierförmig oder ovalen, grünen oder roten Stachelbeeren können bis zu 2 cm groß werden. Die feine und feste Schale ist glatt oder mit flaumigen Härchen bedeckt. Häufig ist sie durchscheinend und mit weißen Streifen durchzogen. Das Fruchtfleisch enthält viele kleine, essbare Kerne. Stachelbeeren schmecken je nach Sorte und Reifungsgrad sehr säuerlich bis fruchtig süß.

Inhaltsstoffe


Mit einer Portion Stachelbeeren (100 g) können Sie ihren Vitamin-C-Bedarf zu mehr als einem Drittel decken.

100 g enthalten

 
Stachelbeere, frisch
Energie (kcal)
44
Wasser (g)
86
Eiweiß (g)
1
Fett (g)
< 1
Kohlenhydrate (g)
9
Ballaststoffe (g)
3
Vitamin C (mg)
35
Vitamin A (RÄ) (µg)
35
Folsäure (µg)
8
Kalium (mg)
200
Natrium (mg)
2
Calcium (mg)
30
Magnesium (mg)
15
Eisen (mg)
0,6


Qualitätskriterien, optimale Lagerungsbedingungen


Achten Sie beim Einkauf auf reife Früchte. Stachelbeeren können im Gegensatz zu anderen Beerenfrüchten relativ lange gelagert werden. Je nach Reifegrad sind sie fünf Tage oder länger im Kühlschrank lagerfähig.

Unreife, harte Früchte lagern Sie am besten bei Raumtemperatur.

Vor der Lagerung sollten Sie die Beeren nicht waschen. Am besten Sie legen die Früchte nebeneinander auf einen Teller und decken sie mit Frischhaltefolie ab.

Verzehrform, Verwendung, Weiterverarbeitung, praktische Zubereitungstipps


Reife Stachelbeeren werden gerne roh verzehrt. Sie eignen sich aber auch zum Einkochen, z.B. für Marmelade, Kompott oder Grützen. Beliebt sind Kuchen mit frischen Stachelbeeren oder Stachelbeerkompott.

Gedünstet und kalt serviert schmecken die Früchte als Soße oder Beilage zu Wild, Geflügel oder Rinderbraten.

Neben den ausgereiften Beeren gibt es im Handel Stachelbeeren aus der "Grünpflücke". Diese unreifen Früchte sind nicht für den Rohverzehr bestimmt, eignen sich aber bestens zur Weiterverarbeitung.

Würztipp


Vanille, Ingwer oder Zitrone für süße Gerichte. Muskat, Estragon, Kräuter der Provence, Majoran oder grüner Pfeffer zu herzhaften Gerichten.

 

 

_________________________

 

  Dieser Artikel wurde verfasst von

         

 


 

  Mit der Seite www.die-gruene-speisekammer.de bietet die Fritz Terfloth Stiftung Münster Verbrauchern unabhängige und fundierte Informationen zu pflanzlichen Lebensmitteln und deren Gesundheitswirkungen. Sämtliche Texte unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Unter welchen Voraussetzungen sie die Texte verwenden dürfen, erfahren Sie hier.


Auf Ihrem System scheint kein FlashPlayer installiert zu sein oder es ist
ein Update des Players notwendig. Sie können den Player hier herunterladen: