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Meertraube

 

Synonym: Seetraube

botanisch: Coccoloba uvifera

englisch: sea grape


Meertraube

 

Die Heimat der Meertraube liegt in der Karibik. Weil der Baum unempfindlich gegenüber Sand und Wind ist, wird er heute überwiegend an tropischen Küsten angebaut.

Aussehen, Geschmack, Charakteristika


Die Meertraube wächst an einem Strauch oder auch mehrstämmigem Baum, der bis zu 15 m hoch wird und einen breiten und ausladenden Wuchs hat. Rund bis nierenförmig sind seine immergrünen, ledrigen und sehr stabilen Blätter. Zu Beginn des Wachstums sind diese rot gefärbt, was auf die Bildung von Anthocyanen zurückgeht. Anthocyane sind Pflanzenfarbstoffe, die rote, violette, blaue oder blauschwarze Färbungen verursachen können.

Die Blüten sind gelb-weiß und wachsen an etwa 20 cm langen, hängenden Blütenständen. An manchen der Bäume wachsen nur männliche, an anderen nur weibliche Blüten. Letztere tragen Früchte.

Meertrauben wachsen an Reben, vergleichbar mit Weintrauben. Zu Beginn des Wachstums sind sie grün und mit zunehmender Reife verfärben sie sich rötlich-lila. Die Früchte haben einen sauren und etwas herben Geschmack.

Inhaltsstoffe


In 100 g Meertrauben sind 17 mg Vitamin C enthalten. Durch ihren hohen Pektingehalt sind sie ein geeignetes Obst für die Herstellung von Marmelade und Gelee, denn Pektin hat eine gelierende Wirkung.

Vermutliche gesundheitliche Wirkung


Ein Sud aus abgekochten Wurzeln und Rinde kann als Mittel gegen Durchfall genutzt werden.

Verzehrform, Verwendung, Weiterverarbeitung, praktische Zubereitungstipps


Wegen ihres besonders sauren und herben Geschmackes ist der Verzehr frischer Meertrauben nicht sehr gefragt. Doch die Früchte werden für die Herstellung von Marmelade, Gelee, Wein und Saft genutzt. Der rote Saft dient außerdem als Färbe- und Gerbmittel.

 

 

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