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Rosenapfel

 

Syn.: Malay-Apfel

Botanisch: Syzygium malaccense; Syn.: Eugenia malaccensis; Syn.: Jambos malaccensis

Engl.: Rose apple, Malay apple, Malay rose-apple, mountain apple, water apple


Rosenapfel

 

Herkunft

 

Es wird angenommen, dass der Rosenapfel aus Malaysia stammt, daher auch der alternative Name Malay-Apfel. In Hawaii war er eine der wenigen Obstsorten, die vor der Ankunft der Missionare verfügbar waren.

Er wächst ausschließlich in tropischen Regionen. Hauptanbaugebiete sind Hawaii, Java, die Philippinen, Vietnam, Bengal und South India. Auch in Ostafrika kann man ihn finden. Das Klima in Nordamerikanischen Obstanbauregionen wie Florida oder Kalifornien ist nicht zum Anbau dieses Obstes geeignet.

 

 

Verfügbarkeit

 

Da die Früchte in den verschiedenen Anbaugebieten zu unterschiedlichen Zeiten reif werden, sind sie fast das ganze Jahr über (von April bis September, teilweise auch im November und Dezember) erhältlich. In Deutschland findet man sie allerdings nur in Spezialgeschäften, wie Asialäden.

 

 

Aussehen, Geschmack, Charakteristika

 

Der Rosenapfel hat die Form und Größe einer Birne, die längs in Segmente gegliedert ist. Das untere Ende ist leicht eingestülpt. Seine rosafarbene oder purpurrote Schale hat eine wachsartig aussehende Oberfläche. Teilweise ist sie weiß, rot oder pink gefleckt.

Das Fruchtfleisch ist saftig und kann knackig oder leicht schwammig sein. Vom Geschmack ist es süßlich-mild mit sehr feinem Aroma, das von manchen Leuten als fad bezeichnet wird. Im Inneren findet sich ein einzelner oder zwei große, hellbraune Samen. Manche Früchte sind auch samenlos.

 

 

Inhaltsstoffe

 

100 g enthalten

 

 

 

Rosenapfel, frisch

Energie (kcal)

32

Wasser (g)

85

Eiweiß (g)

0,6

Fett (g)

0,3

Kohlenhydrate (g)

6,77

Ballaststoffe (g)

0,7

Vitamin C (mg)

22

Vitamin A (RÄ) (µg)

17

Vitamin B1 (µg)

20

Vitamin B2 (µg)

30

Niacin (µg)

800

Calcium (mg)

20

Phosphor (mg)

16

Eisen (mg)

0,9

 

 

Verwendung

 

Meist wird der fein-aromatische Rosenapfel roh verzehrt. Zur Unterstützung des Geschmacks gibt man zum Beispiel Nelken hinzu. Frisch eignet er sich gut als Beilage zu Desserts wie Eis oder Cremes.

In den Herstellerländern wird der Malay-Apfel aber auch oft gegart. Hier gibt es unterschiedliche Methoden. Teilweise werden sie zum Beispiel mit sauren Früchten zusammen gegart, wovon beide profitieren. In Guyana kocht man das Fruchtfleisch und die Schale einzeln und mischt beides hinterher.

Man kann auch Soßen, Konserven und Wein aus diesen Früchten herstellen.

Noch unreife Früchte werden für Marmeladen und zum Einlegen verwendet.

In Indonesien isst  man die Blüten im Salat oder macht Saft aus ihnen.

Junge, noch unreife Blätter und Sprossen können als Gemüse zu Reis verzehrt werden.

 

 

Literatur:

  • Morton, J. 1987. Malay Apple. p. 378-381. In: Fruits of warm climates. Julia F. Morton, Miami, FL.
  • Souci, S. W., Fachmann, W. & Kraut, H.: Die Zusammensetzung der Lebensmittel. Nährwerttabellen; 6. Auflage, 2000; medpharm Scientific Publishers

 

 

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  Dieser Artikel wurde verfasst von

         

 


 

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