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Zitronatzitrone

 

Synonyme: Cedrat- oder Zedratzitrone, Zeder, Essrich

botanisch: Citrus medica

englisch: citron

 

Ursprünglich kommt die Zitronatzitrone aus Nordostindien. 300 v. Chr. brachte sie Alexander der Große nach Europa.

Verfügbarkeit


Zitronatzitronen kommen nur sehr selten auf unsere Märkte, da sie für den Frischverzehr nicht geeignet sind.

Aussehen, Geschmack, Charakteristika


Sie ähneln im Aussehen den Zitronen, können allerdings bis zu 2 kg schwer werden. Die dicke Schale kann glatt oder warzig-runzelig sein und ist grün oder gelb gefärbt. Sie macht 60-70% der Frucht aus. Die Fruchtfleischmenge ist demzufolge sehr gering. Das süß-sauer schmeckende, segmentierte Fruchtfleisch ist grün oder gelblich, saftarm und enthält viele Kerne.

Inhaltsstoffe


Zitronatzitronen sind sehr Vitamin-C-reich.

Qualitätskriterien, optimale Lagerungsbedingungen


Aufgrund der dicken Schale, besitzt die Zitronatzitrone eine gute Haltbarkeit. Sie können die Frucht in einem luftdichtverschlossenen Behälter kühl und trocken bei Zimmertemperatur einige Tage aufbewahren. Im Kühlschrank kann sie bis zu 2 Wochen gelagert werden.

Verzehrform, Verwendung, Weiterverarbeitung, praktische Zubereitungstipps


Die Frucht wird praktisch nicht roh verzehrt. Lediglich in Asien isst man die rohe Schale in einigen Ländern zu Reisgerichten. Bei uns findet die Zitronatzitrone weiterverarbeitet zu Zitronat bzw. Sukkade vor allem Einsatz in der Weihnachtsbäckerei, z.B. als Zutat von Stollen und Früchtebrot. Hierzu müssen die Schalen der Frucht zunächst in Salzwasser eingelegt werden. Anschließend werden sie kandiert. Zitronat bzw. Sukkade wird als kleine Würfel oder als ganzes Stück angeboten. Darüber hinaus dienen Zitronatzitronen zur Marmeladen- und Getränkeherstellung. Auf Korsika stellt man aus dieser Zitrusfrucht einen Likör namens "Cedratine" her.

 

 

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