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Beinwell

 

Synonyme: Wallwurz, Gemeiner Beinwell, Arzneibeinwell

botanisch: Symphytum officinale

englisch: Comfrey

Familie: Boraginaceae


Beinwell

 

Allgemeines, Aussehen
Beinwell kommt ursprünglich aus Europa und Westasien. Er gilt als eines der wirksamsten Heilmittel. Der Name Symphytum leitet sich vom griechischen Wort symphyein ab und bedeutet zusammenwachsen. Der Name bezieht sich auf die Anwendung bei Brüchen und Wunden. Diese heilsame Wirkung war bereits im alten Rom bekannt.

Beinwell ist eine mehrjährige Rhizomstaude, die borstig behaart ist und eirunde bis längliche Blätter ausbildet. Beinwell blüht in der Zeit Juni-Juli und die Blüten sind purpur bis weiß und trichterförmig. Sie wird bis zu 1,2 Meter hoch und etwa 30 bis 60 Zentimeter breit.

Inhaltsstoffe
Beinwell enthält Allantonin, das die Neubildung von Gewebe beschleunigt. Heute wird Allantonin allerdings für die Anwendung in Heilsalben ausschließlich synthetisch hergestellt. Beinwell enthält außerdem Pyrrolizidin-Alkaloide, die in Tierversuchen Leberschäden und Tumore verursachten. Aus diesem Grund werden in vielen Ländern Tabletten oder Kapseln mit Beinwell nicht mehr angeboten.

Verwendung
Zur medizinischen Anwendung werden die Blätter und Wurzeln verarbeitet. Früher wurden die jungen Blätter des Beinwells verzehrt, aufgrund des gesundheitsschädigenden Verdachts wird heute hiervon abgeraten.

Eigenschaften, medizinische Anwendung
Beinwell ist ein süßliches, kühlendes und schleimiges Kraut. Es wirkt entzündungshemmend und blutstillend. Medizinisch wird es innerlich bei Bronchitis, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, Dickdarmentzündungen und bei Rheuma (Tee aus Blättern) angewendet. Äußerliche Anwendung findet es bei Schuppenflechte, Ekzemen, Wunden, Krampfadern, Geschwüren, Arthritis, Verstauchungen, entzündeten Ballen, Hämorrhiden, Entzündungen der Brüste während der Stillzeit, bei Verletzungen und Knochenbrüchen.

 

 

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